Ausbildungsprogramm

Das Ausbildungsprogramm gliedert sich in drei Module, in denen mind. 18 KP zu erwerben sind. (Die Module Wissenschaft und Praxis bilden den Fachlich–Methodischen Bereich. Darin müssen mind. 14 KP erworben werden. Im Bereich der transversalen Fähigkeiten können max. 4 KP angerechnet werden).  

KP Tabelle

Modellcurriculum

Das Modellcurriculum sieht wie folgt aus:

  • Fachkolloquium und/oder Doktorandenkolloquiums mit eigenem Vortrag (3-6 KP),
  • Forschungsseminar(e) für Doktorierende (3-6 KP),
  • Besuch und/oder der Organisation mehrerer Workshops inkl. Vortrag (4-8 KP),
  • Präsentation eines Posters oder eines Vortrags auf einer Konferenz (je 1 KP),
  • Besuch eines Angebotes im Bereich Transversale Fähigkeiten (1-4 KP)

Wir verzichten bewusst auf eine starre Festlegung, da die individuellen Voraussetzungen der Doktoranden variieren, und die Stärke unseres Ausbildungsangebots gerade darin besteht, sehr schnell zielgerichtete Workshops organisieren zu können, falls z.B. Bedarf an bestimmten Methoden- oder Theoriekenntnissen besteht oder interessante WissenschaftlerInnen in der Nähe sind und für einen Workshop gewonnen werden können. Diese Flexibilität sollte nicht durch eine starre Verschulung des Curriculums verunmöglicht werden.

Die oben genannten Module sind wie folgt spezifiziert:

Modul 1: Wissenschaft

Der Schwerpunkt des Pflichtcurriculums liegt auf der Schulung von Theoriekenntnissen, methodischen Fähigkeiten und aktuellen Entwicklungen in den jeweiligen Forschungsfeldern und der gezielten Fortbildung der Doktorandinnen und Doktoranden in diesen Bereichen. 

Die Angebote und Angebotsformen speisen sich aus den folgenden Veranstaltungstypen:

  1. Doktorandenseminare, Seminare und Kolloquien
  2. Workshops, Gastseminare und Methodenausbildung mit internen und externen Dozierenden, die von den Doktorierenden im Hinblick auf ihre fachwissenschaftliche Professionalisierung mitgestaltet werden.
  3. Nationale und internationale Sommerschulen und Doktorandenseminare
  4. Neben den Veranstaltungen, die im Rahmen der HPSL Basel-Freiburg (http://hpsl-linguistics.org/events) angeboten werden, können die Doktorandinnen und Doktoranden nach Absprache mit ihren Betreuungspersonen auf das (MA-) Lehrangebot der Universität Basel zurückgreifen. 

Modul 2:  Praxis

Der Bereich Praxis dient der Vorbereitung auf eine akademische Tätigkeit sowie anspruchsvolle Tätigkeiten ausserhalb des universitären Bereichs. Praktische Erfahrungen werden in Absprache mit der Betreuungsperson honoriert. Dazu gehören z.B. Forschungspraktika, die eigenständige Organi­sation von Workshops und Tagungen oder der Einsatz in der universitären Lehre. 

Modul 3: Transversale Fähigkeiten

Zu den transversalen Fähigkeiten (auch soft skills) gehören beispielsweise das wissenschaftliche Schreiben in unterschiedlichen Sprachen, Präsentations- und Moderationstechniken, Verhandlungs- oder Konfliktstrategien, Arbeitsorganisation, Projektmanagement oder spezifische EDV Kennt­nisse. Kurse in diesem Modul können (nach Absprache mit der Betreuungsperson) aus dem Fortbildungs­angebot der Universität Basel, sowie aus dem spezifisch für Doktoranden und Postdocs zusammengestellten Angebot der Transferable Skills geschöpft werden. Weitere Angebote finden sich im Ressort Diversity und im Sprachen­zentrum

Die Veranstaltungsformen der HPSL sind spezifisch auf die Dokto­rierenden ausgerichtet und oft durch sie oder auf ihren Antrag hin konzipiert: Seminare, Fach­kolloquien und Linguistikkreis, Doktorandenworkshops und Kolloquien (peer-to-peer), inter­nationale Workshops, Konferenzen, Vorträge und Summer Schools werden angeboten. Die Themenvielfalt unseres Angebots stellt sicher, dass sich alle interessierten Dokto­rierenden sehr spezifische Impulse für ihr Projekt holen können. Die Workshops werden in der Regel mehrtägig konzipiert, so dass die Gelegenheit zum intensiven persönlichen Kontakt mit den internationalen Koryphäen besteht (siehe Anhang 12). Die Planung der Aufenthalte der eingeladenen SpitzenforscherInnen liegt dabei vor allem in den Händen der DoktorandInnen und PostDocs, denen auf diese Weise ein direkter und langdauernder Kontakt mit den Gästen ermöglicht wird. Beim Verfassen von Anträgen für Workshops und Anschreiben an die ReferentInnen werden sie vom Koordinator der HPSL unterstützt.

Darüber hinaus erlauben Fördermittel der Universität wie der Reisefonds für Nachwuchs­wissen­schaftler oder Projektmittel die Durchführung von Kongressreisen und Besuche internationaler Forschungs­einrich­tungen. Der Besuch von internationalen Konferenzen und Summer Schools wird nachdrücklich empfohlen. Ebenso können GastdoktorandInnen bis zu drei Monaten an der HPSL bleiben und werden dort idealerweise durch eigene Arbeitsplätze integriert.

Gesuche um Aufnahme ins Doktoratsprogramm Sprachwissenschaft können ausschliesslich von Doktorandinnen und Doktoranden gestellt werden, die bereits zur Promotion an der Universität Basel zugelassen sind (gemäss der Promotionsordnung).

Allgemeine Informationen zum Promotionsstudium an an der Phil.-Hist. Fakultät der Universität Basel finden Sie hier.

Gesuche um Aufnahme ins Doktoratsprogramm Sprachwissenschaft sind an den Koordinator des Programms zu richten:

Dr. Philipp Dankel
HPSL Basel
c/o Englisches Seminar, Nadelberg 6
CH-4051 Basel

Das Leitungsgremium prüft sur dossier, ob eine Aufnahme ins Doktoratsprogramm erfolgen kann.

Beim Gesuch einzureichende Dokumente (Dokumente 1-4 online, Dokument 5 per Post):

  1. Ein ans Leitungsgremium gerichtetes Gesuch um Aufnahme in das Doktoratsprogramm Sprachwissenschaft mit den folgenden Angaben:
    • Universitäre Ausbildung (letzter Abschluss: Titel, Fach)ErstbetreuerIn der Dissertation an der Universität Basel
    • Promotionsfach
    • Arbeitstitel der Promotion und kurzer Projektbeschrieb
    • Motivation für Doktoratsstudium an der Universität Basel sowie Darlegung der besonderen Eignung für das Doktoratsprogramm Sprachwissenschaft
  2. Empfehlungsschreiben des Erstbetreuers/der Erstbetreuerin
  3. Kopie der Zulassung zur Promotion an der Universität Basel nach der aktuellen Promotionsordnung 
  4. Eine vom Erstbetreuer/von der Erstbetreuerin und der Kandidatin/dem Kandidaten unterschriebene Doktoratsvereinbarung (deutsch/englisch)
  5. Eine unterschriebene Absichtserklärung

Dr. Philipp Dankel
Departement Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Basel
c/o Englisches Seminar, Nadelberg 6, R. 227a
4051 Basel
Schweiz