Ort: Universität Basel

Wie selten zuvor stehen Fragen zur Identität und (politischen) Zugehörigkeit bzw. Unabhängigkeit von Ländern, Regionen und indigenen Bevölkerungsgruppen im nordatlantischen Raum auf der globalen politischen Agenda. Als überregionale Kontaktzone war der Nordatlantik jedoch bereits seit dem Mittelalter ein immer wieder kontestierter Raum, der wiederholt in Siedlungs- und Missionsbewegungen entdeckt, «geclaimt» und verschiedenen politischen Entitäten zugeordnet wurde. Diese historischen Verschiebungen und wechselnden Kontaktkonstellationen zwischen Konflikt und Kooperation fanden und finden über die Jahrhunderte hinweg ihren Niederschlag in ganz unterschiedlichen Medien, Gattungen und Kunstformen und wurden und werden im Rahmen von Nation- und Regionbuilding und (post-)kolonialen Debatten aufgegriffen.
Den Prozessen dieser Aushandlungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart möchten wir im Rahmen dieser internationalen Tagung gemeinsam mit Kulturschaffenden, Kolleg:innen und Nachwuchsforschenden verschiedener Disziplinen nachgehen. Teil des Programms wird auch ein studentischer Science Slam mit Beiträgen von Studierenden verschiedener Schweizer Universitäten sein.
Weitere Informationen zur Tagung finden sich im Programm.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Um Anmeldung wird gebeten unter nordistikschweiz-dslw@clutterunibas.ch.
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