Die ‘Bildung’ des Menschen durch äußere und innere Formung gehört zu den zentralen Pfeilern des Humanismus. Formen und Gattungstraditionen des Erzählens kommt dabei (Stichwort Bildungsroman) eine wesentliche Rolle zu. Wie lassen sich mit tradierten Bildungsidealen verbundenen Prämissen angesichts gegenwärtiger Herausforderungen durch technische Entwicklung und damit verbundene ökologische Gefährdung rekonfigurieren? Der Workshop fragt nach zwei Dimensionen posthumanistischer Bildung mit und durch Geschichten. Auf der Ebene der Bildungsinhalte steht die Frage im Zentrum, wie die Beziehung von Menschen zur mehr-als-menschlichen Welt (Pflanzen, Tiere und Klima sowie Medien und Maschinen) erzählend gelernt und gelehrt werden kann. Auf der Ebene einer technisch-medialen Veränderung von Bildungsprozessen fragt der Workshop danach, wie die Praktiken des Lernens mit Geschichten sich in Medienökologien verändern, in denen digitale Technologien und künstliche Intelligenzen eine zunehmend wichtige Rolle spielen.
Im Format eines Materialworkshop stellen wir drei konkrete kontemporäre Herausforderungen in der akademischen Lehre ins Zentrum, die von einem Expert:innen-Input eingeführt und dann anhand des vorab zirkulierten Materials strukturiert diskutiert werden:
Der Workshop wird gefördert von der Freiwilligen Akademischen Gesellschaft Basel sowie dem SNF.
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