Das Doktoratsprogramm

Das Doktoratsprogramm Sprachwissenschaft Basel (DSB), das seine Aktivitäten seit Januar 2012 mit der Doktorandenausbildung der Universität Freiburg i.Br. als Hermann Paul School of Linguistics Basel-Freiburg (HPSL Basel-Freiburg; www.hpsl-linguistics.org) weiterführt, bietet Doktorandinnen und Doktoranden der Sprachwissenschaft die Möglichkeit einer strukturierten und fundierten sprachwissenschaftlichen Ausbildung, die ausreichend Raum für individuelle Prioritäten lässt.

Im Doktoratsprogramm finden unterschiedliche Zielsetzungen und Arbeitsbereiche Berücksichtigung:

  • Forschung
  • fachwissenschaftliche Ausbildung (aktueller Forschungsstand, Theorie- und Methodenrepertoire des Faches, Erweiterung des wissenschaftlichen Horizontes über bestehende disziplinäre und institutionelle Grenzen hinaus) und
  • die Qualifizierung für anspruchsvolle akademisch qualifizierte Berufe in Gesellschaft, Wirtschaf, Kultur und Politik.

 

Weitere Leistungen der HPSL Basel-Freiburg, die den Doktorierenden zu Gute kommen, sind:

  1. Ausstellung eines transcript of records mit den belegten Veranstaltungen
  2. Repräsentation auf der HPSL-Homepage mit eigenem Profil
  3. Jährliche Promotionsstipendien (öffentliche Ausschreibung)
  4. Jährliche Sachmittelstipendien (HPSL-öffentliche Ausschreibung)
  5. Mittel für die Organisation von Workshops oder Tagungen zu spezifischen Forschungsinteressen (HPSL-öffentliche Ausschreibung; vgl. auch Finanzierungsmöglichkeiten)
  6. Führung als HPSL-Alumna/us ab dem vierten Monat nach der Verteidigung der Promotion mit weiterer Repräsentation auf der HPSL-Homepage und dem Recht, weiterhin an HPSL-Veranstaltungen teilzunehmen.

Die Doktoratsausbildung innerhalb der HPSL Basel-Freiburg beinhaltet neben dem Verfassen der Dissertation Studienleistungen auf Promotionsstufe im Umfang von 18 Kreditpunkten. Dabei werden die drei oben genannten Zielsetzungen (Forschung, fachwissenschaftliche Ausbildung, Berufsqualifizierung) berücksichtigt. Beim Kreditpunkteerwerb sollen daher gemäss der individuellen Doktoratsvereinbarung (deutsch/englisch) mehrere Veranstaltungsformen aus drei Angebotsbereichen besucht werden:

Bereich 1: Wissenschaft

Bereich 2:  Praxis

Bereich 3: Transversale Fähigkeiten 

Von den insgesamt 18 KP im Doktoratsprogramm sollten mindestens 14 KP im fachlich-methodischen Bereich erworben werden (= Bereiche Wissenschaft und Praxis). Maximal 4 KP können aus dem Bereich transversale Fähigkeiten stammen.

Informationen zu den drei Bereichen.

 

Hier finden Sie die aktuelle Geschäftsordnung [PDF (118 KB)].

Eintrittsmodalitäten

Gesuche um Aufnahme ins Doktoratsprogramm Sprachwissenschaft können ausschliesslich von Doktorandinnen und Doktoranden gestellt werden, die bereits zur Promotion an der Universität Basel zugelassen sind (gemäss der Ordnung vom 02.03.2017 [PDF (105 KB)]).

Allgemeine Informationen zum Promotionsstudium an an der Phil.-Hist. Fakultät der Universität Basel finden Sie hier.

Gesuche um Aufnahme ins Doktoratsprogramm Sprachwissenschaft sind an den Koordinator des Programms zu richten:

Dr. Philipp Dankel
Departement Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Basel
c/o Englisches Seminar
Nadelberg 6, R. 114
4051 Basel

philipp.dankel@unibas.ch

Das Leitungsgremium prüft sur dossier, ob eine Aufnahme ins Doktoratsprogramm erfolgen kann.

 

Einzureichende Dokumente

Beim Gesuch einzureichende Dokumente (Dokumente 1-4 online, Dokument 5 per Post):

1. Ein ans Leitungsgremium gerichtetes Gesuch um Aufnahme in das Doktoratsprogramm Sprachwissenschaft mit den folgenden Angaben:

  • Universitäre Ausbildung (letzter Abschluss: Titel, Fach)
  • ErstbetreuerIn der Dissertation an der Universität Basel
  • Promotionsfach
  • Arbeitstitel der Promotion und kurzer Projektbeschrieb
  • Motivation für Doktoratsstudium an der Universität Basel sowie Darlegung der besonderen Eignung für das Doktoratsprogramm Sprachwissenschaft

2. Empfehlungsschreiben des Erstbetreuers/der Erstbetreuerin

3. Kopie der Zulassung zur Promotion an der Universität Basel nach der Promotionsordnung vom 02.03.2017 [PDF (105 KB)]

4. Eine vom Erstbetreuer/von der Erstbetreuerin und der Kandidatin/dem Kandidaten unterschriebene Doktoratsvereinbarung (deutsch/englisch)

5. Eine unterschriebene Absichtserklärung [PDF (382 KB)]