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SUMMARY:"Schematisierung oder Lexikalisierung? – Eine konstruktionsgramma
 tische Modellierung deutscher Funktionsverbgefüge"
DESCRIPTION:In dieser Einheit beschäftigen wir uns mit der Entwicklung von
  sogenannten «Funktionsverbgefügen»\, wie zum Beispiel zur Verfügung 
 stellen oder in Betracht kommen. Diese Konstruktionen bestehen aus einem
  Verb und einem abstrakten Nomen\, wobei in der germanistischen Forschungs
 literatur die Ansicht vorherrscht\, dass das Verb nur eine grammatische Fu
 nktion übernimmt und die eigentliche Bedeutung durch das Nomen vermittelt
  wird. Darüber hinaus gibt es bisher keine umfassende Definition des Phä
 nomens selbst oder eine klare Unterscheidung seiner Untergruppen. Obwohl m
 anche Funktionsverbgefüge bereits im Althochdeutschen nachweisbar sind\, 
 steigt ihre Gebrauchs- und Typenfrequenz erst ab dem 18. Jahrhundert deutl
 ich an. Wir werden der Frage nachgehen\, welche Faktoren dafür verantwort
 lich sind und ob eine historische Perspektive auch bei einer gegenwartsspr
 achlichen Kategorisierung helfen kann. Dafür wählen wir einen empirische
 n\, gebrauchsbasierten und konstruktionsgrammatischen Zugang\, der eine sy
 stematische Analyse aller syntaktischen Muster ermöglicht\, die an diesem
  Phänomenbereich Anteil haben.
X-ALT-DESC:<p>In dieser Einheit beschäftigen wir uns mit der Entwicklung v
 on sogenannten «Funktionsverbgefügen»\, wie zum Beispiel&nbsp\;<em>zur 
 Verfügung stellen</em>&nbsp\;oder&nbsp\;<em>in Betracht kommen</em>. Dies
 e Konstruktionen bestehen aus einem Verb und einem abstrakten Nomen\, wobe
 i in der germanistischen Forschungsliteratur die Ansicht vorherrscht\, das
 s das Verb nur eine grammatische Funktion übernimmt und die eigentliche B
 edeutung durch das Nomen vermittelt wird. Darüber hinaus gibt es bisher k
 eine umfassende Definition des Phänomens selbst oder eine klare Untersche
 idung seiner Untergruppen. Obwohl manche Funktionsverbgefüge bereits im A
 lthochdeutschen nachweisbar sind\, steigt ihre Gebrauchs- und Typenfrequen
 z erst ab dem 18. Jahrhundert deutlich an. Wir werden der Frage nachgehen\
 , welche Faktoren dafür verantwortlich sind und ob eine historische Persp
 ektive auch bei einer gegenwartssprachlichen Kategorisierung helfen kann. 
 Dafür wählen wir einen empirischen\, gebrauchsbasierten und konstruktion
 sgrammatischen Zugang\, der eine systematische Analyse aller syntaktischen
  Muster ermöglicht\, die an diesem Phänomenbereich Anteil haben.</p>
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