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SUMMARY:Umkämpfte Vergangenheit? Kritische Erinnerung und Geschichtspoliti
 k im heutigen Russland.
DESCRIPTION:Bereits vor dem Ende der Sowjetunion begann in Russland eine ne
 ue Ära im Umgang mit der eigenen Vergangenheit. Vormals verschlossene Arc
 hive wurden geöffnet\, frühere Tabuthemen öffentlich und kontrovers dis
 kutiert. Insbesondere die Aufarbeitung der Stalinzeit und die Schrecken de
 s ‘Grossen Vaterländischen Krieges’ standen dabei im Fokus. Seit dem 
 Amtsantritt von Präsident Putin im Jahr 2000 wird Geschichte in Russland 
 wieder systematisch in den Dienst des Staates gestellt. Gesellschaftliche 
 Freiräume der kritischen Erinnerung schliessen sich immer mehr.\\r\\nMit 
 der Historikerin\, Journalistin und Kulturwissenschaftlerin Irina Scherba
 kowamöchten wir diskutieren\, wie in der heutigen russischen Gesellschaft
  mit der eigenen Vergangenheit umgegangen wird. Welche staatlichen und ziv
 ilgesellschaftlichen Akteure prägen die Debatte? Welche Freiräume bleibe
 n zivilgesellschaftlichen Kräften nach dem NGO-Gesetz von 2012\, das viel
 e Organisationen als «ausländische Agenten» abstempelt? Wie wird Geschi
 chte an Schulen vermittelt und welchen Bezug hat die nach 1991 geborene Ge
 neration zur sowjetischen Vergangenheit?\\r\\nIrina Scherbakowa ist Koord
 inatorin des russischen Geschichtswettbewerbs für Jugendliche\, der von d
 er Menschenrechtsgesellschaft «Memorial» seit 1999 jährlich ausgerichte
 t wird. Bereits Ende der siebziger Jahre sammelte sie Tonbandinterviews mi
 t Opfern des Stalinismus. Sie ist Professorin für Zeitgeschichte an der M
 oskauer Afanassjew-Universität und gehört dem Kuratorium der Gedenkstät
 te Buchenwald in Weimar an. Scherbakowa ist Autorin zahlreicher Publikatio
 nen zum Thema Geschichtspolitik und Erinnerung im postsowjetischen Russlan
 d.\\r\\nMit anschliessendem Apéro\\r\\nEine Kooperation des Departement G
 eschichte der Universität Basel und des Osteuropa-Forums Basel
X-ALT-DESC:Bereits vor dem Ende der Sowjetunion begann in Russland eine neu
 e Ära im Umgang mit der eigenen Vergangenheit. Vormals verschlossene Arch
 ive wurden geöffnet\, frühere Tabuthemen öffentlich und kontrovers disk
 utiert. Insbesondere die Aufarbeitung der Stalinzeit und die Schrecken des
  ‘Grossen Vaterländischen Krieges’ standen dabei im Fokus. Seit dem A
 mtsantritt von Präsident Putin im Jahr 2000 wird Geschichte in Russland w
 ieder systematisch in den Dienst des Staates gestellt. Gesellschaftliche F
 reiräume der kritischen Erinnerung schliessen sich immer mehr.\nMit der H
 istorikerin\, Journalistin und Kulturwissenschaftlerin&nbsp\;<b>Irina Sche
 rbakowa</b>möchten wir diskutieren\, wie in der heutigen russischen Gesel
 lschaft mit der eigenen Vergangenheit umgegangen wird. Welche staatlichen 
 und zivilgesellschaftlichen Akteure prägen die Debatte? Welche Freiräume
  bleiben zivilgesellschaftlichen Kräften nach dem NGO-Gesetz von 2012\, d
 as viele Organisationen als «ausländische Agenten» abstempelt? Wie wird
  Geschichte an Schulen vermittelt und welchen Bezug hat die nach 1991 gebo
 rene Generation zur sowjetischen Vergangenheit?\n<b>Irina Scherbakowa</b>&
 nbsp\;ist Koordinatorin des russischen Geschichtswettbewerbs für Jugendli
 che\, der von der Menschenrechtsgesellschaft «Memorial» seit 1999 jährl
 ich ausgerichtet wird. Bereits Ende der siebziger Jahre sammelte sie Tonba
 ndinterviews mit Opfern des Stalinismus. Sie ist Professorin für Zeitgesc
 hichte an der Moskauer Afanassjew-Universität und gehört dem Kuratorium 
 der Gedenkstätte Buchenwald in Weimar an. Scherbakowa ist Autorin zahlrei
 cher Publikationen zum Thema Geschichtspolitik und Erinnerung im postsowje
 tischen Russland.\nMit anschliessendem Apéro\nEine Kooperation des Depart
 ement Geschichte der Universität Basel und des Osteuropa-Forums Basel
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