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SUMMARY:Erzählen - Lernen - Bilden: Posthumanistische Aufmerksamkeitsökol
 ogien in der Lehre
DESCRIPTION:Die ‘Bildung’ des Menschen durch äußere und innere Formun
 g gehört zu den zentralen Pfeilern des Humanismus. Formen und Gattungstra
 ditionen des Erzählens kommt dabei (Stichwort Bildungsroman) eine wesentl
 iche Rolle zu. Wie lassen sich mit tradierten Bildungsidealen verbundenen 
 Prämissen angesichts gegenwärtiger Herausforderungen durch technische En
 twicklung und damit verbundene ökologische Gefährdung rekonfigurieren? D
 er Workshop fragt nach zwei Dimensionen posthumanistischer Bildung mit und
  durch Geschichten. Auf der Ebene der Bildungsinhalte steht die Frage im Z
 entrum\, wie die Beziehung von Menschen zur mehr-als-menschlichen Welt (Pf
 lanzen\, Tiere und Klima sowie Medien und Maschinen) erzählend gelernt un
 d gelehrt werden kann. Auf der Ebene einer technisch-medialen Veränderung
  von Bildungsprozessen fragt der Workshop danach\, wie die Praktiken des L
 ernens mit Geschichten sich in Medienökologien verändern\, in denen digi
 tale Technologien und künstliche Intelligenzen eine zunehmend wichtige Ro
 lle spielen. \\r\\nIm Format eines Materialworkshop stellen wir drei konk
 rete kontemporäre Herausforderungen in der akademischen Lehre ins Zentrum
 \, die von einem Expert:innen-Input eingeführt und dann anhand des vorab 
 zirkulierten Materials strukturiert diskutiert werden: \\r\\n\\r\\nAltern
 ative erzähltheoretische Paradigmen in der Lehre: Wie können im Rückgri
 ff auf die lange Geschichte der vor- und nachklassischen Erzähltheorie so
 wie im Dialog mit aktuellen Theorien der posthumanities und der Medienöko
 logien begriffliche und methodische Werkzeuge der Erzähltheorie entworfen
  werden?Posthumanistische Narrationen und Kanones: Wie lassen sich tradier
 te Kanones um solche Erzählungen ergänzen\, die von historisch gewachsen
 en Asymmetrien und blinden Flecken marginalisiert und unsichtbar gemacht w
 orden sind? Welche Ebenen spielen dabei eine Rolle\; diskursive Referenzen
 \, inhaltliche Themensetzungen\, narratologische Gestaltung oder allgemein
 ere strukturelle bzw. ästhetische Aspekte?Herausforderungen postdigitaler
  Leseökologien: Die Kulturtechniken des Lesens und Schreibens befinden si
 ch zunehmend unter Rechtfertigungsdruck bzw. transformieren sich durch KI 
 stark. Wie sehen Bildungskulturen aus\, die zwischen Optimismus und Pessim
 ismus gegenüber sich verschiebenden Medienrealitäten vermitteln können?
 \\r\\n\\r\\nDer Workshop wird gefördert von der Freiwilligen Akademischen
  Gesellschaft Basel sowie dem SNF.
X-ALT-DESC:<p>Die ‘Bildung’ des Menschen durch äußere und innere Form
 ung gehört zu den zentralen Pfeilern des Humanismus. Formen und Gattungst
 raditionen des Erzählens kommt dabei (Stichwort Bildungsroman) eine wesen
 tliche Rolle zu. Wie lassen sich mit tradierten Bildungsidealen verbundene
 n Prämissen angesichts gegenwärtiger Herausforderungen durch technische 
 Entwicklung und damit verbundene ökologische Gefährdung rekonfigurieren?
  Der Workshop fragt nach zwei Dimensionen posthumanistischer Bildung mit u
 nd durch Geschichten. Auf der Ebene der Bildungsinhalte steht die Frage im
  Zentrum\, wie die Beziehung von Menschen zur mehr-als-menschlichen Welt (
 Pflanzen\, Tiere und Klima sowie Medien und Maschinen) erzählend gelernt 
 und gelehrt werden kann. Auf der Ebene einer technisch-medialen Veränderu
 ng von Bildungsprozessen fragt der Workshop danach\, wie die Praktiken des
  Lernens mit Geschichten sich in Medienökologien verändern\, in denen di
 gitale Technologien und künstliche Intelligenzen eine zunehmend wichtige 
 Rolle spielen.&nbsp\;</p>\n<p>Im Format eines Materialworkshop stellen wir
  drei konkrete kontemporäre Herausforderungen in der akademischen Lehre i
 ns Zentrum\, die von einem Expert:innen-Input eingeführt und dann anhand 
 des vorab zirkulierten Materials strukturiert diskutiert werden:&nbsp\;</p
 >\n\n<ol><li><span>Alternative erzähltheoretische Paradigmen in der Lehre
 : Wie können im Rückgriff auf die lange Geschichte der vor- und nachklas
 sischen Erzähltheorie sowie im Dialog mit aktuellen Theorien der </span><
 i><span>posthumanities</span></i><span> und der Medienökologien begriffli
 che und methodische Werkzeuge der Erzähltheorie entworfen werden?</span><
 /li><li><span>Posthumanistische Narrationen und Kanones: Wie lassen sich t
 radierte Kanones um solche Erzählungen ergänzen\, die von historisch gew
 achsenen Asymmetrien und blinden Flecken marginalisiert und unsichtbar gem
 acht worden sind? Welche Ebenen spielen dabei eine Rolle\; diskursive Refe
 renzen\, inhaltliche Themensetzungen\, narratologische Gestaltung oder all
 gemeinere strukturelle bzw. ästhetische Aspekte?</span></li><li><span>Her
 ausforderungen postdigitaler Leseökologien: Die Kulturtechniken des Lesen
 s und Schreibens befinden sich zunehmend unter Rechtfertigungsdruck bzw. t
 ransformieren sich durch KI stark. Wie sehen Bildungskulturen aus\, die zw
 ischen Optimismus und Pessimismus gegenüber sich verschiebenden Medienrea
 litäten vermitteln können?</span></li></ol>\n\n<p>Der Workshop wird gef
 ördert von der Freiwilligen Akademischen Gesellschaft Basel sowie dem SNF
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